
Keinerlei Bautätigkeiten finden aktuell bei den Schwerter Stadtwerken statt. „Es ist kein Baustellenwetter, die Prognose der nächsten Wochen sagt Dauerfrost voraus , wir haben daher alle Baufirmen nach Hause geschickt“ sagt Stadtwerke Abteilungsleiter Martin John.
Störungen und Rohrbrüche, von denen die Stadtwerke bislang (noch) verschont wurden, werden natürlich bei jedem Wetter und auch bei extremen Minustemperaturen unverzüglich behoben – entsprechende Tiefbaukolonnen stehen dafür stets in Bereitschaft.
Geplante Leitungsverlegungen und auch der Glasfaser Netzausbau ruhen allerdings fürs Erste.
„Hoffentlich nicht zu lange, sonst gerät unser Terminplan zu sehr durcheinander“, hofft Technikchef Dirk Mannes auf eine baldige Chance, die seit Weihnachten eingestellten Bauarbeiten wieder aufnehmen zu können.
Insbesondere im Gänsewinkel sowie in den Bereichen Ostberger Straße und Umgebung, bis hin zur Bethunestraße wollten die Stadtwerke eigentlich schon weiter sein. Die sog. Stammkabel für das Highspeed Multimedianetz liegen bereits im Boden, es fehlen aber noch die davon abzweigenden Hausanschlüsse – und die werden immer dringender. „Zum einen wollen viele Kunden endlich ans Glasfasernetz angeschlossen werden, zum anderen, möchten wir die Gehwege endgültig wieder herstellen. Dieses mache nach der Hauptkabelverlegung keinen Sinn, da die Trasse für die Installation der Hausanschlüsse erneut geöffnet werden müsse“, so Technikchef Mannes. Die Gräben wurden daher zunächst nur provisorisch (und damit kostengünstig) verfüllt. Die letzten Zentimeter, die sog. Feinschicht, fehlen, was aktuell zu einigen Kundenbeschwerden geführt hat, da der Schneeschieber natürlich immer genau an der vorhandenen Schnittkante hängenbleibt. Betroffen sind allerdings nur die asphaltieren Gehwegbereiche, bei gepflasterten Abschnitten kommt diese Problematik nicht vor. „Zugegebenermaßen nervig, allerdings hätte kaum ein Bürger Verständnis dafür, wenn wir den Gehweg erst komplett asphaltieren um einige Wochen / Monate später vor jedem Haus erneut ein Kopfloch für die Montage des Hausanschlusses zu buddeln. Das wäre nicht nur Doppelarbeit sondern auch doppelte Kosten wirbt Mannes um Verständnis bei den betroffenen Anwohnern“.
Auch einigen Wasserzählern macht der aktuelle Dauerfrost zu schaffen. Ist ein Zähler beispielsweise außen montiert und nicht richtig geschützt kann es bei den Minustemperaturen zu Frostschäden kommen. Platzt der Zähler sind unnötige und unschöne Überflutungen die Folge, die sich mit einfachen Mitteln vermeiden lassen – siehe separate „Presseinfo Frostzähler“.
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Datum: 06. Januar 2010
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