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Das Innovationsmanagement der Stadtwerke Schwerte

Die Stadtwerke Schwerte verstehen Zukunft als Spiegel ihrer Entwicklungsschritte.
Das Motto heißt „Der Feind des Guten ist das Bessere“ und drückt zugleich ein immerwährendes Streben nach Verbesserung aus. In diesem Zusammenhang wurde auch bereits vor Jahren ein umfangreiches Programm zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems gestartet. Sämtliche Arbeitsabläufe wurden im Detail betrachtet, überprüft und optimiert.
Zahlreiche Verbesserungsvorschläge wurden erarbeitet und zum Teil sofort in die tägliche Praxis umgesetzt. Die intensiven Bemühungen wurden Anfang 2000 auch von externer Stelle herausgestellt. Die Stadtwerke Schwerte waren das erste Stadtwerk überhaupt, welches nach der neuen verschärften Qualitätsnorm DIN ISO 9001:2000 geprüft und zertifiziert wurde. Zusätzlich haben sich die Stadtwerke auch für die Zertifikate G 1000 und W 1000 für ein Technisches Sicherheits-Management (TSM) qualifiziert. Auch damit gehören die Stadtwerke Schwerte in Deutschland zu einer bislang noch sehr kleinen Elite unter den mehr als 900 Versorgungsunternehmen.

Ein derartiges umfangreiches Projekt kann nur mit kompetenten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt werden. Grundvoraussetzung dafür ist, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Entscheidungsraum zugestanden wird, denn nur so schafft man eine Atmosphäre, die Qualität, Fortschritt und Innovationen hervorbringt. Diese Unternehmensphilosophie wird nicht nur im Bereich der Produkt- und Marketingstrategie deutlich, sondern auch im technischen Bereich.

So haben sich die Stadtwerke Schwerte schon frühzeitig mit neuesten technischen Verfahren beschäftigt und diese zum Teil als geeignete Verfahren für den täglichen Einsatz eingeführt. Ob PEX-Rohrverlegung, grabenlose Bohrverfahren oder Burstlining-Verfahren. Die Stadtwerke nutzen die Gelegenheit, um letztendlich durch Einsatz moderner Techniken weitere
Effizienzsteigerungen zu erzielen. So können beispielsweise die Kunden bereits seit Jahren die Vorteile des Mehrsparten-Hausanschlusses in Anspruchnehmen.

Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation – alles in einem Anschluss – platzsparend und übersichtlich montiert. In diesem Zusammenhang wurde darüber hinaus der Gedanke der Spartenbündelung noch weiter gedacht.
Die Stadtwerke Schwerte entwickelten ein vollkommen neues Rohrbündel und Verfahren zur Parallelverlegung von Rohren. In einem Arbeitsschritt lassen sich nun mehrere unterschiedliche Leitungen grabenlos verlegen – das spart Zeit und Geld und zusätzlich wird die Belastung für die Anwohner deutlich reduziert. Die Anzahl und die spartenweise Belegung der Leitungen ist dabei in höchstem Maße variabel und größtenteils frei kombinierbar.
So lassen sich z.B. Strom-, Gas- und Wasserrohre in einem Schritt verlegen oder alternativ Abwasserleitungen, Telefon- und Breitbandkabel integrieren oder einfach nur Leerrohre einziehen.

Das bundesweit einzigartige Verfahren wurde als Patentverfahren eingetragen und zeigt eindrucksvoll auf, dass Multi-Utility nicht nur eine Strategie zurVermarktung von Produkten ist. Die Multi-Utility-Strategie der Stadtwerke Schwerte setzt vielmehr schon bereits in frühen Wertschöpfungsstufen an und durchdringt somit sämtliche Unternehmensbereiche.

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